16. Juli 2016, Panthergehege, Düsseldorf Panther vs. Berlin Rebels 


Informationen über das Tagesfeuerwerk im Panthergehege

Feuerwerk Workshop begleitete das Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Berlin Rebels mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung. Die Pyrotechnische Vorführung fand beim Spielereinlauf der Düsseldorf Panther statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels mehrer verschiedener pyrotechnischer Effekten direkt auf dem Spielfeld. Dabei wurden von insgesamt drei Effekt-Halterungen gleichzeitig drei Tagesfeuerwerke synchron abgebrannt; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Cheerleader der Düsseldorf Panther (Phanterettes). Die Initialzündung der Feuerwerke erfolgte dabei per Funk. 

Beginn des Feuerwerks bildete ein lauter Salut-Schuss gepaart mit kurzen Funkenregen aus Fontänen (Jets) von allen Effekt-Halterungen gleichzeitig. Zusammen mit diesen Effekten wurden Rauchpatronen entzündet die für reichlich Qualm und pyrotechnischen Rauch in den Vereinsfarben der Düsseldorf Panther sorgten. Zum Einlauf der "Starspieler" zündete als zweites Feuerwerksbild ein Höhenfeuerwerk aus mehreren Kategorie 2 Feuerwerksbatterien. Ebenfalls begleitet von reichlich pyrotechnischem Rauch der mit dem zweiten Feuerwerksbild durch zusätzliche Rauchpatronen noch einmal verstärkt wurde. 



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16. Juli 2016, Facebookseite der Düsseldorf Panther - Düsseldorf Panther - Berlin Rebels 14:36 Endstand 

 

17. Juli 2016, Newsmeldung der Düsseldorf Panther - Wer Michael Wevelsiep nach dem Spiel der Düsseldorf Panther gegen die Berlin Rebels 14:36 (8:8, 6:14, 0:6, 0:8) tief in die Augen sah, konnte die Müdigkeit von ihm, die die turbulenten vergangenen Tage ergeben hatten, förmlich sehen. „Es mussten Veränderungen her, bevor alles zu spät ist. Deswegen hat sich der ganze Vorstand dazu entschieden diesen Schritt zu machen und nun müssen wir gemeinsam nach vorne gehen“, erklärte der neue Headcoach und Defense Coordinator der ersten Mannschaft der Düsseldorf Panther. Marc Ellgering, bisheriger Chef neben dem Platz, wird weiter als Offence Coordinator agieren. Von dem bisherigen Chef der Defense, Brian Dorby, hatte sich der Vorstand der Panther Mitte der Woche getrennt, denn zu schwach agierte die Verteidigung der Düsseldorfer die ganze Saison über und ein Aufschwung war nicht zu erkennen. Trotz der Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Berlin war der „Neue“ angetan von der Leistung. „Wenn man berücksichtigt, wo wir gerade her kommen, war das ein sehr gutes Spiel, mit dem nicht guten Ende für uns.“

Das Spiel gegen die Rebels fing eigentlich gewohnt negativ für die Panther an. Rebels Quarterback Darius Outlaw, der den Panthern schon oft in unterschiedlichen Vereinen Niederlagen beigebracht hatte, sorgte zusammen mit dem schnellen Running Back Larry McCoy für große Raumgewinne und ehe es sich die Panther-Fans versahen, erzielte Matthias Wolff auch schon die Führung für die Gäste, die McCoy dann auch noch über eine Two-Point-Conversion auf 8:0 für die Gäste hochschraubte. Doch wer glaube, dass dies wie in den vorigen Spielen weiter gehen würde, sah sich getäuscht. Die Raubkatzen trieben durch den starken Spielmacher Clark Evans selber den Ball nach vorne und einmal in der Redzone der Spreestädter angekommen, rappelte es auch schon im Karton: Evans warf den Football präzise auf Martin Emos, eine Two-Point-Conversion auf Aziz Rebai und da stand es auch schon 8:8. Die in Schwarz gekleideten Panther hatten Spaß am Spiel gefunden, stoppten die Berliner im nächsten Drive, bewegten das Ei wieder nach vorne, doch Geremiaha Gates verlor den Ball in aussichtsreicher Position an der 36-Yards-Line. Diesen Fumble der Panther nutzten die Rebels im Stile einer Spitzenmannschaft. McCoy erzielte über einen kurzen Lauf direkt nach dem ersten Seitenwechsel die erneute Gäste-Führung, doch auch das war kein Grund für die Panther früh aufzugeben. Evans fand erneut Emos, der sich noch von zwei Verteidigern lösen konnte und in die Endzone zum verdienten Ausgleich für die Panther sprang. Dass die Gäste 13 Sekunden vor der Pause nach einem ausgespielten vierten Versuch wieder in Führung gingen, trübte nicht das positive Auftreten der Düsseldorfer, die zu Recht den Beifall der vollen Haupttribüne in die Kabine mitnahmen. 

„Während wir in der ersten Halbzeit auf einem Niveau und gleichwertig waren, sind wir leider in der zweiten Halbzeit ein wenig eingebrochen. Da kommt dann meistens eins zum anderen, man fängt sich einen schnellen Punktgewinn des Gegners ein oder wir machen einen Drop, und dann waren wir leider nicht in der Lage uns da selber wieder raus zu holen“, resümierte Marc Ellgering nach der Partie über die unterschiedlichen Halbzeiten, wo die Rebels noch zwei Touchdowns zum Endstand von 36:14 machten. Ärgerlich für die Panther war ein vermeidlich perfekter Kick-off-Return-Touchdown von Geremiaha Gates, der mit einem späten Foul der Panther selber zunichte gemacht wurde. Im anschließenden Drive schafften es die Gastgeber in mehreren Versuchen nicht, ein paar Yards in die Endzone der Gäste zu überwinden. „Ich bin trotzdem jetzt nach dieser Niederlage positiv gestimmt für die Rückrunde“, erklärte Wevelsiep, der sich auch darüber freute, dass mit LB Jason Adjei und WR/LB Patrick Klein zwei Rückkehrer auf dem Platz waren. „Diese beiden Spieler sind eine riesige Verstärkung für uns. Sie kommen hier hin, haben keine fünf Spiele verloren und reißen die anderen mit.“ 

Die Panther müssen jetzt in der kommenden Woche bei den Hildesheim Invaders antreten, gegen die die Schwarzhemden am ersten Spieltag der Saison mit 20:51 unterlagen.

Düsseldorf Panther – Berlin Rebels 14:36 (8:8, 6:14, 0:6, 0:8), 1.200 Zuschauer

  • 0:6 Matthias Wolff 28 Yards Pass von Darius Outlaw
  • 0:8 Larry McCoy Conversion
  • 6:8 Martin Emos 45 Yards Pass von Geremiaha Gates
  • 8:8 Aziz Rebai Conversion, Pass von Clark Evans
  • 8:14 McCoy 1 Yard Lauf
  • 14:14 Emos 18 Yards Pass von Evans
  • 14:20 McCoy 1 Yard Lauf
  • 14:22 Wolff Conversion, Pass von Oulaw
  • 14:28 Wolff 5 Yards Pass von Outlaw
  • 14:34 Stacey Bryant 1 Yard Lauf

12. Juni 2016, Düsseldorf – Je drei Touchdowns von Ewans und Gates für Panther in Hamburg zu wenig Die Düsseldorf Panther müssen auch nach dem vierten Spiel weiter auf den ersten Saisonsieg in der German Football League (GFL) warten. Mit 40:50 (14:7, 14:14, 6:22, 6:7) unterlag das Team von Headcoach Marc Ellgering am Samstag trotz einer tollen ersten Spielhälfte bei den Hamburg Huskies. Auch nach je drei Touchdowns durch Clark Evans und Jeremiah Gates liegen die Raubkatzen damit weiter am Tabellenende der GFL. 

Wie schon eine Woche zuvor beim mit 20:31 verlorenen ersten Duell mit den Hanseaten starteten die Panther furios. Gleich im zweiten Spielzug erlief Clark Evans, der nach seiner Zwangspause wegen einer Fußverletzung eine Woche zuvor wieder als Quarterback dabei war, über 68 Yards die Führung für die Gäste. Mit einem kurzen Pass auf seinen belgischen Wide Receiver Feli Manoka erhöhte Evans per Two-Point-Conversion auf 8:0. Auch die im bisherigen Saisonverlauf meist so arg zerrupfte Düsseldorfer Defense begann vor den 1.551 Zuschauern im Hammer Sportpark mit einem big play. Kurz vor der eigenen Endzone eroberten die Rheinländer einen Fumble der Huskies und beendeten damit die erste Angriffsserie der Hausherren. 

Leider verloren auch die Gäste in Person von Runningback Gates beim nächsten Drive einen Fumble und die Hamburger schlugen durch ihren US-Spielmacher Jerry Lovelocke zum schnellen Ausgleich zurück. Doch die Panther blieben in den ersten beiden Vierteln weiter am Drücker: Durch zwei weitere von Evans erlaufene Touchdowns, einen Touchdown durch Gates und die von Manuel Engelmann mit einem artistischen Catch gefangene Two-Point-Conversion führten die Raubkatzen kurz vor der Halbzeit mit 28:14. Dass die Huskies kurz vor Ende des zweiten Viertels noch auf 21:28 verkürzen konnten, war eine Art Vorbote für das Unheil, das nach der Pause über die Düsseldorfer hereinbrechen sollte. 

„Wir haben es geschafft, unser Laufspiel zu etablieren, und das war entscheidend“, analysierte Hamburgs Sportdirektor Patrick Esume nachher hörbar erleichtert. US-Boy Kyle Harbridge, erst Freitag aus den USA als neuer Runningback an die Elbe eingeflogen, war von den Düsseldorfern überhaupt nicht mehr zu stoppen, zudem funktionierte das Passspiel der Hanseaten noch besser als in den ersten beiden Quartern. Das für die Panther böse Ergebnis waren 22 Huskies-Punkte im dritten Viertel. Auf der anderen Seite stoppte die Abwehr der Gastgeber immer wieder die beiden tonangebenden Panther-Amerikaner. „Sie haben sieben Leute in die Box gestellt, da war kein Platz mehr für uns, um zu laufen“, sagte Evans nachher. Die beiden weiteren von Gates erlaufenen Touchdowns waren am Ende nur noch Ergebniskorrektur für die unverdrossen kämpfenden, aber am Ende auch völlig ‚platten‘ Düsseldorfer. 

Trotz der vierten Saisonpleite und der bereits jetzt schon drohenden Relegation lassen die Akteure des sechsmaligen deutschen Meisters aber den Kopf nicht hängen. „Wir werden weiter hart arbeiten, Tag für Tag versuchen, uns zu verbessern“, gab sich Evans kämpferisch. „Wir werden immer weiter ackern und alles dafür tun, als Team besser und dann auch erfolgreich zu werden.“

11. Juni 2016: Hamburg Huskies vs. Düsseldorf Panther Stadion: Hammer Park, Zuschauer: ca. 1.500

Scoring 

1. Viertel 

  • 0:8 69 yd TD Panther Lauf Evans, TPC Evans auf Manoka
  • 7:8 12 yd TD Huskies Lauf Schlegel, PAT Amankwah
  • 7:14 9 yd TD Panther Lauf Evans, TPC incomplete

2. Viertel 

  • 14:14 67 yd TD Huskies Lauf Harbrige, PAT Amankwah
  • 14:20 14 yd TD Panther Lauf Evans, TPC incomplete
  • 14:28 15 yd TD Panther Lauf Gates, TPC Evans auf Engelmann
  • 21:28 10 yd TD Huskies Pass Lovelocke auf Ofori, PAT Amankwah

3. Viertel 

  • 29:28 37 yd TD Huskies Lauf Harbridge, TPC Lovelocke
  • 29:34 4 yd TD Panther Lauf Gates, TPC incomplete
  • 37:34 45 yd TD Huskies Pass Lovelocke auf Ofori, TPC Lovelocke
  • 43:34 8 yd TD Huskies Pass Lovelock auf Sanchez, PAT nicht gut

4. Viertel 

  • 50:34 11 yd TD Lauf Koppe, PAT Amankwah
  • 50:40 5 yd TD Pass Evans auf Gates, TPC incomplete

 

Düsseldorf, 16. Juni 2016 – Panther hoffen auf Überraschung gegen favorisierte Monarchs Spiel in Dresden Auftakt für Back-to-Back-Games gegen zwei Titelfavoriten Strauchelnder Favorit gegen ambitionierten Außenseiter: Am kommenden Samstag, 18. Juni, Kick-off: 15 Uhr, treten die Düsseldorf Panther zu ihrem fünften Saisonspiel bei den Dresden Monarchs an. Die Sachsen, die sich auch in diesem Jahr berechtigterweise zu den ernsthaften Titelkandidaten in der German Football League (GFL) zählen, kamen im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so recht in Tritt. In den schon absolvierten sechs Saisonspielen verbuchten sie drei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Nicht zuletzt wegen ihrer sehr starken Offensive sind die Monarchs im Duell gegen die bislang noch punktlosen Panther dennoch der klare Favorit. Chancenlos sieht Düsseldorfs Head Coach Marc Ellgering sein Team allerdings keinesfalls.

Nächster Prüfstein in der Entwicklung einer jungen Mannschaft: Punktelos am Tabellenende nach den ersten vier Saisonspielen – und das gegen Gegner, gegen die im Vorfeld seitens der Vereinsverantwortlichen zweifellos der ein oder andere Erfolg eingeplant war. Dass jetzt mit der Partie bei den Dresden Monarchs am kommenden Samstag und dem Spiel in Braunschweig gegen die NewYorker Lions am Wochenende darauf zwei Duelle gegen die seit Jahren dominierenden Teams der GFL Nord anstehen, macht die Aufgabe für Head Coach Marc Ellgering und sein Team sicher nicht einfacher. Dennoch sind aus dem Panther-Gehege optimistische und selbstbewusste Töne zu vernehmen. 

„Klar ist Dresden der Favorit, dennoch fahren wir dort hin, um dieses Spiel zu gewinnen“, stellt Coach Ellgering klar. „Wer sagt denn, dass am Wochenende nicht alles zusammenkommt für uns, um das Spiel zu gewinnen?“ Dass die Monarchs mit 281 Punkten in sechs Spielen die aktuell offensivstärkste Mannschaft der Liga sind, erschwert die Aufgabe dabei zusätzlich. „Ja, sie verfügen über einen sehr produktiven Angriff“, weiß Ellgering. „Es wird ein hartes Stück Arbeit sein, sie zu stoppen.“ 

Trotz ihrer offensichtlichen Qualität im Angriff sind die Dresdner angesichts des bisherigen Saisonverlaufs nicht uneingeschränkt zufrieden. „Offensiv grandios, defensiv etwas wacklig – so präsentierten sich die Königlichen gegen einen durchaus starken Aufsteiger“, fassten die Monarchs den 77:49-Sieg gegen die Hildesheim Invaders am vergangenen Wochenende auf der eigenen Homepage zusammen. Chancenlos sind die Panther somit sicher keinesfalls. „Man hat immer eine Chance“, bestätigt Ellgering – und verweist auf die messbare Leistungssteigerung seines Teams. „In diesem Jahr haben wir bislang 29,75 Punkte pro Spiel erzielt, letztes Jahr waren es 7,25 pro Partie. Das zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden – und das mit nach wie vor einem der jüngsten und günstigsten Kader in der Liga Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr Punkte erzielt als in der gesamten letzten Saison.“ 

Wie viele Scores am kommenden Samstag hinzukommen, können Fans der Panther live und in Farbe via Internet verfolgen. In Kooperation mit Radio Monarchs TV überträgt das Fanradio der Panther die Partie im Live-Strem.

 

19. Juni 2016, Düsseldorf – Letzes Aufgebot der Panther ist in Dresden chancenlos Dresden war für die Düsseldorf Panther einmal mehr keine Reise wert. Mit dem klaren 14:61 (6:21, 0:21, 8:13, 0:6) gegen die Monarchs kassierten die Schützlinge von Headcoach Marc Ellgering im fünften Saisonspiel der German Football League ihre fünfte Niederlage. „Unsere Jungs haben alles gegeben, aber mehr war in dieser Besetzung einfach nicht drin“, resümierte der Düsseldorfer Cheftrainer, der aufgrund von Verletzungen, Krankheit und beruflich bedingten Ausfällen auf gerade einmal 30 Spieler zurückgreifen konnte. 

Besonders eklatant machte sich die Personalnot im Defense Backfield bemerkbar. „Da hatten wir nur einen unserer etatmäßigen Spieler zur Verfügung“, sagte Ellgering. So stand das Deutschland-Debüt von US-Boy Michael Wallace, der in der vergangenen Woche als Verstärkung für die Rückraum-Verteidigung verpflichtet worden war, unter keinem guten Stern. Schließlich mussten immer wieder ‚gelernte‘ Angreifer in der Abwehr neben Wallace aushelfen, was die Hausherren schnell erkannten und gnadenlos ausnutzten. So benötigte das Dresdner ‚All-Star‘-Team – der australische Nationaltrainer und Monarchs-Headcoach John Leijten hat außer US-amerikanischen Akteuren auch Nationalspieler aus Australien, Finnland, Ungarn und Schweden im Kader – meist nur vier oder fünf Plays, um die Endzone der Gäste zu erreichen. 

Erst als die Gastgeber nach dem 55:6 ihre internationalen Stars in der Schlussviertelstunde schonten, bekam die unermüdlich kämpfende Düsseldorfer Defense die Monarchen einigermaßen in den Griff. Da war das ohnehin kleine Panther-Aufgebot schon noch weiter dezimiert worden: Wide Receiver Feli Manoka musste mit einer Schulterverletzung zuschauen und Linebacker Dennis Forst erlitt eine Knieverletzung. 

Dadurch kam sogar Manuel Engelmann zu seinem Debüt als Abwehrspieler: Der sonstige Pass-Empfänger und Spielmacher half als Outside Linebacker aus. „So wie ihn mussten wir fast ein Dutzend Jungs auf Positionen einsetzen, die sie vorher noch nie gespielt und noch nicht einmal trainiert haben“, erklärte Ellgering, „dass sie trotzdem alles für die Mannschaft gegeben und nie aufgegeben haben, zeigt den tollen Team Spirit.“ Den bewies auch die Offense Line. „Wegen Krankheit und beruflichen Terminen hat keiner der fünf O-Liner diese Woche trainieren können, aber sie haben alle durchgehalten“, lobte der Panther-Headcoach die ‚starken Jungs‘. Dank ihnen legten die Düsseldorfer im ersten Viertel wenigstens eine beeindruckende Angriffserie mit zwölf Plays hin, die Jeremiaha Gates mit einem kurzen Lauf zum ersten Gäste-Touchdown abschloss. Beim zweiten Düsseldorfer Touchdown zeigte der erst 20-jährige Aziz Rebai seine Qualitäten als Ex-Leichtathlet und sprintete seinem Dresdner Gegenspieler geradezu spielerisch leicht davon.

Dresden Monarchs – Düsseldorf Panther 61:14 (21:6, 21:0, 13:8, 6:0)

  • 7:0 Joe Bergeron, 7-Yard-Lauf, PAT Franz Kammel; 1:29 Minuten gespielt
  • 14:0 Sebastien Sagne, 15-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 4:07
  • 14:6 Jeremiaha Gates, 3-Yard-Lauf, TPC Pass abgefangen; 8:30
  • 21:6 Mike Schallo, 1-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 10:22
  • 28:6 Mike Schallo, 42-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 12:18
  • 35:6 Sebastien Sagne, 25-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 15:08
  • 42:6 Micky Kyei, 5-Yard-Pass von Brandon Connette, PAT Franz Kammel; 22:32
  • 48:6 Sebastien Sagne, 5-Yard-Pass von Brandon Connette; 28:46
  • 55:6 Joe Bergeron, 12-Yard-Lauf, PAT Franz Kammel; 33:28
  • 55:14 Aziz Rebai, 62-Yard-Pass von Clark Evans, Two-Point Conversion: Jeremiaha Gates fängt Pass von Clark Evans; 34:22
  • 58:14 Florian Finke, 41-Yard-Fieldgoal; 37:28
  • 61:14 Florian Finke, 24-Yard-Fieldgoal; 47:41

 

29. Juni 2016, Düsseldorf – Panther krasser Außenseiter im Duell der Raubkatzen Viel deutlicher kann man wohl nicht Außenseiter sein als die Düsseldorf Panther es vor ihrem Gastspiel am Samstag bei den New Yorker Lions in Braunschweig sind. Die Niedersachsen haben vor zwei Wochen zum zweiten Mal in Folge und zum vierten Mal überhaupt den Eurobowl gewonnen, wurden seit 2013 dreimal in Folge deutscher Meister und gewannen in dieser Zeit 58 ihrer 64 (GFL- und Eurobowl-) Spiele. Die Panther hingegen warten seit dem 25. April vergangenen Jahres auf einen Sieg, kassierten seitdem 16 Niederlagen in Folge und feierten seit dem 18. August 2012, als mit dem 52:45 im Stadion an der Hamburger Straße der bislang letzte Sieg gegen die Lions erkämpft wurde, gerade einmal vier Erfolge in 46 GFL-Partien. 

Da wird es den Düsseldorfern wohl auch nicht viel helfen, dass sich die Braunschweiger seit dem europäischen Triumph gegen die Swarco Raiders aus Innsbruck in einer kleinen sportlichen Schwächephase befinden und ersatzgeschwächt bei den Berlin Rebels 24:30 verloren und bei den Kiel Baltic Hurricanes nur zu einem – zudem glücklichen – 10:10 kamen. „Wenn sie komplett sind, haben sie weiterhin die stärkste Defense der Liga“, weiß Panther-Quarterback Clark Evans, der trotzdem voller Zuversicht glaubt: „aber unsere Offense ist stark genug, um gegen jeden Gegner Punkte zu machen.“ Allerdings ist der Kalifornier in Düsseldorfer Diensten Realist genug, um einzuschränken: „Ob es genügend Punkte sind, ist natürlich eine ganz andere Frage.“ 

Denn: Bei aller Freude, dass der Angriff der Panther dieses Jahr deutlich durchschlagskräftiger ist und nach drei eher jämmerlichen Spielzeiten in der Saison 2016 mit einem Schnitt von mehr als 26 Zählern beinahe schon an das bislang letzte Play-off-Jahr 2012 (35,6 Zähler/pro Spiel) anknüpfen kann – die bisherigen Darbietungen der Düsseldorfer Defense waren schlicht eine Katastrophe. „Wir haben nicht genügend Spieler mit Erfahrung auf diesem Niveau“, gibt Headcoach Marc Ellgering zu, „da hilft eben oft aller Einsatz und Ehrgeiz nicht, um mit den Topteams mitzuhalten, auch wenn wir den Abstand zu ihnen verringern konnten.“ 

Konkreter wird Defense Coordinator Brian Dobry: „Von den physischen Voraussetzungen her hätten wir das Potenzial für bessere Leistungen. Aber allzu oft werden individuelle Fehler gemacht. Das liegt an fehlender Erfahrung, aber auch an unverständlichen Unkonzentriertheiten. Dazu fehlt mir bei einigen meiner Leute die nötige Aggressivität im Spiel gegen den Mann. Das sieht manchmal wie Angst vor einem richtigen Körperkontakt beim Tackle aus. Und das kannst du dir auf diesem Level nicht leisten, das wird sofort bestraft.“ Dazu kommt als weiteres Ärgernis die nicht immer zufriedenstellende Trainingsbeteiligung: „Das sind zwei, maximal drei Termine in der Woche“, klagt Dobry, „ich verstehe nicht, dass das für die Jungs oft nicht machbar sein soll. Und was ich im Training nicht übe, kann ich im Spiel natürlich nicht umsetzen.“ 

Mögliche Konsequenzen? „Wir müssen uns durchbeißen“, sagt Ellgering pragmatisch. „Daher versuchen wir, uns in jedem Training in den Details zu verbessern und mit den vorhandenen Leuten das Beste aus der Situation zu machen.“ Wenigstens ist ab sofort ein wenig Besserung und Entlastung für den in Dresden sogar nur noch 31 Mann kleinen Kader in Sicht. In Braunschweig geben voraussichtlich vier Akteure ihr Panther-Debüt, die im Winter zunächst Spielerpässe bei Zweitligist Cologne Crocodiles unterschrieben hatten und daher fünf Spiele Wechselsperre abbrummen mussten. „Die werden – zumal gegen die Lions – nicht alleine den Umschwung schaffen“, weiß ihr Coach Dobry, „aber es ist ein weiterer kleiner Schritt nach vorne, dass wir dann vor allem in der Defense weitere Alternativen und mehr Tiefe haben. Und nur mit vielen kleinen Schritten können wir es schaffen.“ 

Was können und wollen die Panther denn nach ihrem fulminanten Fehlstart in die Saison überhaupt noch schaffen? „Um doch noch die Relegation zu vermeiden, müssen wir mindestens drei Spiele gewinnen“, weiß Headcoach Ellgering und gibt sich kämpferisch: „die Partie in Braunschweig gehört sicherlich nicht unbedingt dazu. Wir werden weiterhin jede Woche alles geben und kämpfen und daran arbeiten, besser zu werden. Erst wenn alle anderen Optionen nicht mehr greifen und in der Liga nichts mehr möglich ist, schauen wir Richtung Relegation.“ 

 

3. Juli 2016, Düsseldorf - Verbesserte Defense ändert nichts an klarer Panther-Niederlage Mit einer klaren Niederlage sind die Düsseldorf Panther aus Braunschweig zurückgekehrt – aber trotzdem nicht allzu unzufrieden. Beim deutlichen 6:45 (0:14, 0:10, 6:14, 0:7) beim deutschen Meister, Rekordmeister und Eurobowl-Champion New Yorker Lions hielt der auch nach dem sechsten Spieltag weiterhin sieglose Tabellenletzte der German Football League über weite Strecken der Partie mit und zeigte sich vor allem in der Defense verbessert. 

Das freute auch Headcoach Marc Ellgering: „In der Abwehr haben wir wesentlich solider gespielt als in den Wochen zuvor, da standen wir deutlich gefestigter.“ Was sich zahlenmäßig darin ausdrückte, dass die Lions im ungleichen Duell der Raubkatzen ‚nur‘ vier Touchdowns mit ihrer Offense erzielten. Gleich die beiden ersten Angriffsserien schlossen die Braunschweiger erfolgreich ab. Die Düsseldorfer legten nach dem schnellen 0:14-Rückstand einen langen Drive hin, in dem die Hausherren vor allem das Laufspiel der Gäste nicht stoppen konnten. Kurz vor der Endzone und dem erhofften Anschluss fing dann Nationalspieler Jacob Schridde einen Pass von Panther-Quarterback Clark Evans ab und trug ihn über 95 Yards zum 21:0 für den hohen Favoriten zurück. 

Auch anschließend hielten die Düsseldorfer die Partie einigermaßen offen, ehe im dritten Quarter ausgerechnet einer der zahlreichen Ex-Panther bei den Lions das nächste big play hinlegte. Diesmal schnappte sich Lars Steffen einen Evans-Pass und retournierte den Ball über 50 Yards zum Touchdown. „Wir waren in der Offense in den entscheidenden Momenten ein wenig glücklos, es fehlte halt das letzte Quäntchen, das man zum Erfolg braucht“, urteilte Cheftrainer Ellgering. 

Insgesamt bot die Panther-Offense eine solide Vorstellung und trug durch lange Angriffsserien zur Entlastung der Abwehr bei. „Das war auch unser Plan“, gab Ellgering zu, „aber als wir nach zwei langen Angriffsserien hätten Scoren können, haben wir uns jeweils einen Interception-Return-Touchdown eingefangen und dann wird das Ergebnis eben am Ende so klar.“ So blieb es beim ‚Ehren-Touchdown‘ für die Düsseldorfer durch Martin Emos, der einen 15-Yard-Pass von Clark Evans fing. 

Geman Football League, Gruppe Nord: New Yorker Lions Braunschweig – Düsseldorf Panther 45:6 (14:0, 10:0, 14:6, 7:0)

  • 7:0 Evan Landi, 7-Yard-Pass von Grant Enders, PAT Tobias Goebel, 2:12 Minuten gespielt
  • 14:0 Grant Enders, 4-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel, 8:47
  • 21:0 Jacob Schridde, 95-Yard-Interception-Return, PAT Tobias Goebel, 13:42
  • 24:0 Tobias Goebel, 24-Yard-Fieldgoal, 23:35
  • 31:0 Lars Steffen, 50-Yard-Interception-Return, PAT Tobias Goebel 26:55
  • 38:0 Chris Smith, 40-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel 30:52
  • 38:6 Martin Emos, 15-Yard-Pass von Clark Evans, 34:22
  • 45:6 Evan Landi, 28-Yard-Pass von Grant Enders, PAT Tobias Goebel 37:29 

 

13. Juli 2016, Düsseldorf - Überraschungsteam zu Gast Die Ausgangsposition sieht erst einmal ebenso krass wie eindeutig aus : Der ungeschlagene (Überraschungs-) Spitzenreiter der German Football League besucht das noch sieglose Tabellenschlusslicht. Und wirklich warnt Marc Ellgering, der Headcoach der Düsseldorf Panther, vor dem Gastspiel der Berlin Rebels die heimischen Fans und natürlich vor allem seine Mannschaft: „Das wird eine ganz harte Kiste, die Rebels sind nicht zufällig ganz oben, ihre bisherigen Erfolge sprechen für sich – und für sie.“

Fakt ist: Die Gäste aus der Bundeshauptstadt, seit dem vergangenen Winter wieder gecoacht vom NFL Europe- und USA-erfahrenen Kim Kuci haben sich im Verlauf der bisher wohl besten Saison der Vereinshistorie kontinuierlich gesteigert, von Spiel zu Spiel nicht nur in puncto Leistungsvermögen, sondern natürlich vor allem auch an Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeiten zugelegt. „Im Angriff vertrauen sie auf das beste Laufspiel der gesamten Liga und – wie man beispielsweise bei ihrem Sieg gegen Meister Braunschweig gesehen hat – sie sind derzeit durch kaum etwas zu erschüttern“, weiß Ellgering. 

Dementsprechend gehen die Hausherren zwar als Außenseiter, aber trotzdem (oder gerade deshalb) hoch motiviert in die Partie und wollen gerade das probieren: Die Rebels in ihrer Selbstsicherheit ein wenig erschüttern. Anders als bei den fünf Heimsiegen zeigten die Berliner bei ihren beiden Auswärtspartien Schwächen in der Deckung und kassierten im Derby gegen die Adler und in Hildesheim trotz letztlich klarer Erfolge auch insgesamt 65 Gegenpunkte. So wird es heute aufs Laufspiel ankommen: „Das der Rebels stoppen und unseres etablieren“, ist das zumindest einfach klingende, aber wohl extrem schwer umzusetzende Erfolgsrezept für die Raubkatzen. 

Mike Wallace soll Panther-Backfield stabilisieren - Ein Hoffnungsträger gibt seine Heimpremiere: Gegen die Berlin Rebels, den Überraschungs-Spitzenreiter der German Football League, wird sich Mike Wallace erstmals den Düsseldorfer Fans im Benrather Panther-Gehege präsentieren. „Natürlich will ich gewinnen, als Footballer willst du immer gewinnen“, sagt der 25-jährige Kalifornier, „und du musst den Fans immer zeigen, dass du alles gibst und alles gegeben hast, wenn es dann doch nicht zum Sieg reicht.“ Auch ohne Blick auf die Rückennummer ist der Neu-Panther im übrigen für die Zuschauer leicht an der unter dem Helm hervorflatternden Rasta-Mähne zu identifizieren. 

Wie es ist, mit den Panthern zu gewinnen, hat Mike bisher noch nicht kennenlernen dürfen. Drei Tage vor dem schweren (mit 14:61 verlorenen) Auswärtsspiel bei den Dresden Monarchs kam er an den Rhein, seine zweite Partie für die Raubkatzen bestritt er beim 6:45 beim deutschen Rekordmeister und Eurobowl-Champion Lions in Braunschweig. Auch wenn es – wie wohl kaum anders zu erwarten – in beiden Begegnungen Punkte gegen die Düsseldorfer Defense hagelte, ist Headcoach Marc Ellgering mit dem vierten US-Boy schon recht zufrieden. „In Dresden hatte er nur ‚umgeschulte‘ Wide Receiver um sich herum, dementsprechend ging da noch nicht viel. Aber danach hat man gesehen, dass er unserem Backfield deutlich mehr Stabilität verleiht.“ 

Weshalb Ellgering Wallace als letzte vor Ende der Transferperiode am 30. Juni mögliche Verstärkung ausgesucht hat? „Weil er ein ‚Ball Hawk‘ ist“, erklärt der Panther-Headcoach. Und ein Akteur mit einem ausgeprägten Riecher, wo es Bälle zu jagen, Pässen abzufangen gibt, hat den Panthern – natürlich auch durch das verletzungsbedingte Fehlen von Till Janssen – im bisherigen Saisonverlauf bitter gefehlt. Ein weiterer, gerade bei US-Amerikanischen Importen nicht zu vernachlässigender Faktor: Mike hat bereits in Europa gespielt. „Daher weiß er, wie hier die Spieler ticken, dass seine Mitspieler eben alle ‚Teilzeit-Footballer‘ sind, die noch einem Beruf oder Studium nachgehen und die ganzen Strukturen nicht mit denen bei ihm zu Hause zu vergleichen sind“, verweist Ellgering auf Mikes Saison 2014 bei den Ancona Dolphins in Italien. 

Bevor er sich entschloss, in Europa zu spielen und neben dem sportlichen Engagement hier „die für uns Amerikaner schier unglaubliche Menge an Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten“ zu genießen, spielte Mike Wallace in Texas auf der Abilene Christian University – ebenfalls als ‚Raubkatze‘, nur dass er nun von Paulchen Panther statt von Willie, the Wildcat, angefeuert wird. Mit Charcandrick West, der hinter Superstar Jamaal Charles Runningback Nummer zwei bei den Kansas City Chiefs avancierte, hatte Mike auf dem College im Westen von Texas einen Freund und Mitspieler, der es sogar bis in die National Football League geschafft hat. Und ein weiterer alter Weggefährte ist ebenfalls NFL-Runningback: In der High School in Vallejo, am Nordostende der San Francisco Bay gelegen, spielte Mike mit C.J. Anderson zusammen, der gerade erst mit den Denver Broncos den Jubiläums-Superbowl 50 gewonnen hat. 

Diesen (und anderen) Freunden und seiner Familie daheim in Kalifornien berichtet Mike gerne von seinem ‚Abenteuer‘ Europa. Von den Kurz-Besuchen in Amsterdam und Brüssel, die er mit seinen belgischen Mit-Panthern bereits an trainingsfreien Tagen unternommen hat. Und hoffentlich berichtet er bald auch von den ersten Siegen mit den Düsseldorf Panthern.